Varroa Kontrolle und Befall

Varroa Milben sind eine grosse Herausforderung für uns Imker. Wir helfen den Bienen sich gegen diese Milben zu behaupten.
– Drohnenschnitt
– Bannwaben Vefahren
– Ameisensäure Behandlung
– Oxalsäure Behandlung

Dabei ist die Hygiene sehr wichtig.

Honig für Paten

Unsere Paten dürfen mit ihrem Honig rechnen.
Frühlings- und Sommerhonig ist abgefüllt und für die Paten angeschrieben. Wir freuen uns auf den Paten Apéro am 14. und 15. September 2019.

Marathon mit Betty Bossi

Wie sagt man so schön, jeder Mann hat zwei Frauen. Seine eigene und Betty Bossi. Das ist auch bei uns nicht anders. Für den Paten Apéro starte ich mit meinen Backbüchern einen Marathon. 180 Muffins und Cup Cake wollen gebacken werden.

Blütenwiese

Eigentlich etwas zu spät habe ich die Blumenwiese ausgesät. Daher war ich etwas skeptisch und ohne grosse Erwartungen. Doch das Ergebnis ist überwältigend. Findet ihr nicht auch?

Einmal mehr zeigt es sich, mit etwas Initialaufwand lässt sich eine wunderschöne Blütenpracht schaffen.

Bienenparadies

Feins vom Dorf

Jährlich im Herbst lädt die Volgkette ihre Lieferanten aus dem Dorf für einen Degustationssamstag in den Läden ein. Wie jedes Jahr bin ich in unserem Volg für die Degustation mit Honig und Zopf aufgetaucht. Interessante Gespräche und liebe Besucher haben einen kurzweiligen Vormittag bei strahlender Sonne ermöglicht.

schöne Bilder

Braucht es noch Worte?
Freunde und Paten haben uns diese Bilder zur Verfügung gestellt.
Hast auch du ein tolles Bienenbild? her damit 🙂

Honigertrag 2019

Wie bereits vermutet ist auch die Sommerhonig Ernte tiefer als im Vorjahr ausgefallen. Viele fragen uns warum.

Dazu gibt es mehrere Gründe. Die Frühlingsernte was tief, weil die Bienen den Honig fast vollständig selber benötigten. Wie kam es dazu? Der früh startende Frühling hat die Flora schon im Februar / März zur vollen Blüte getrieben. Danach gab es nochmals einen langen Wintereinbruch. Die Bienen blieben im Stock und nutzen die bereits eingetragene Ernte als Notvorrat. Nachdem der Winter sich wieder zurück gezogen hatte, war die grosse Blütenpracht vorbeit und das Nahrungsangebot gering. Somit wurde die Frühlingsernte von den Bienen grossteils selber benötigt.

Durch die Umstellung auf das Bannwabenverfahren waren die Völker im Sommer kleiner als im Vorjahr. Weniger Personal – weniger Ertrag, eine einfache „Milchbüechlirechnung“. Hinzu kommt, dass im Vorjahr die Sommerhonigernte eher hoch war. Honigtau gibt es nicht jedes Jahr gleichviel. In der Regel folgt auf ein starkes Jahr ein schlechteres.

Das ist die Natur, einmal reich beschert einmal mager gehalten. Wir können unseren Paten Ihren Honiganteil übergeben. Grossaufträge zum Weihnachtsgeschäft müssen wir in diesem Jahr leider ablehnen.

goldgelber Honig

Knoblauch, warum nicht?

Manchmal ist es ganz leicht etwas gutes für Bienen, Wildbienen und Schmetterlinge zu tun. Im letzten Herbst habe ich einfach ein paar Knoblauch, Lauch und Fenchel im Boden gelassen. Knoblauch und Lauch blühen nun in wunderschönen Kugeln. Ein Paradies für Hummeln, Bienen und verschiedene Käfer. Schmetterlingsraupen erfreuen sich am Fenchelkraut und werden wunderschöne Schwalbenschwänze. Nicht nur die Insekten freut es. Wann machst du etwas in dieser Art? Schick uns doch deine Erfolgsbilder dazu. sandra@bienenzwirbel.ch

Totenkopfschwärmer

Diese Überraschung war perfekt. Als Köbi heute an einem Bienenvolk arbeitet hat er im Inneren eines Volkes diesen ausgetrockneten Totenkopfschwärmer gefunden. Er ist beinahe unglaubliche totale 11 cm breit. Welche Geschichte er wohl erzählen könnte….

Blumenfeld in Merenschwand

Ein ungenutzter Gemüsegarten, total mit Unkraut und Gras überwachsen, verwandeln wir kurzerhand in ein Blumenfeld. Kari, der Grundstückbesitzer im Merenschwand, hat uns diesen Gartenteil zur Verfügung gestellt. Hier habe ich nun einen bunten Mix aus Blumensamen verstreut und ein paar Stauden gepflanzt. Nun heisst es warten und geduldig Wasser geben. Ich bin gespannt, was daraus wird. Updates dazu im Herbst.

Blumenfeld beim Bienenstand in Merenschwand

Königin zeichnen im Bienenhaus

Um die Königin in einem Volk schneller zu erkennen markieren wir sie mit einem farbigen Punkt. Jedes Jahr hat eine andere Farbe, diese ist europaweit gleich. Somit erkennt man das Alter der Regentin. In diesem Jahr ist es grün.
Köbi erklärt dies in seinem Youtube Video. Viel Spass

Weitere informative Videos sind immer wieder auf Youtube zu finden.
Bienenzwirbel

Königinnenzucht

Ein wichtiges Standbein unserer Imkerei ist die Königinnenzucht. Dadurch versuchen wir sicherzustellen, dass wir erfolgreiche Mütter unserer Völker haben und uns nie die Regentinnen ausgehen.
Was sind unsere Zuchtziele?

  • Wabentreue, die Bienen bleiben auf den Waben und schützten die Brut und Futter und lassen sich vor ihrem vorhaben kaum stören.
  • Sanftmut, die Bienen sind nicht aggressiv, das Arbeiten mit ihnen mach Freude, gleichzeitig können Sie sich gemeinsam und erfolgreich gegen Feinde zur Wehr setzten.
  • Sauberkeit und Varroaresistenz, Bienen bauen schöne Brutnester, räumen möglichst viele Varroa selber aus dem Stock und halten ihre Nester sauber. Sauberkeit ist überlebenswichtig für ein Bienenvolk.
  • Honigertrag natürlich auch, das gehört dazu, nicht nur als Lohn für unseren Aufwand, sondern um Überlebens fähige Völker zu halten.

Bei der Königinnenzucht liegt Erfolg und Misserfolg sehr nahe beieinander. So darf das ein bis zweitägige Mädli nicht verletzt werden. Die Bienen müssen die Larven in Königinnenzellen einbetten. Die Bienen müssen die Königinnenbrut mit genügend Gelee Royal füttern. Das Wetter muss passen. Danach dürfen die Königinzelle bei einem Transport nicht geschüttelt werden, da die Möglichkeit besteht den Futteranschluss zu verlieren und dadurch zu Grunde geht. Die Gefahr besteht ab dem 10-15 Tag vorher und nachher besteht die Gefahr kaum. Zudem sollten die schlüpfenden Königinnen beim Transport in Apideakästchen vorsichtig erfolgen. Die Königinnen schlüpfen im Apideakästchen wo sie von den Bienen hoffnungsvoll erwartet wird. Zugleich wird die Königin umsorgt und beschützt, manchmal kann man sogar das Quaken der Königin hören. Sie signalisiert dem Bienenvolk ihren Machtanspruch, wenn dieser bestätigt wird, vom Bienenvolk und sich das Bienenvolk einig ist, dann werden alle später schlüpfende Königin aufgebissen und abgestochen. Nach dem Motto: („es kann nur einen geben“) darum sind die Königinnen im Schlupfkäfig ohne Bienen geschützt das meine Arbeit nicht vergebens war. Wenn einmal eine frühzeitig schlüpft. Wenn sie erfolgreiche Hochzeitsflüge hatten und wohlbehalten zurück sind, können sie ein neues Volk aufbauen oder einem bestehenden Volk zugesetzt werden. Das ist jedoch nicht selbstverständlich, Wetter, Vögel und viele weitere Ereignisse spielen mit. Ein neues Volk kann unter Umständen auch eine neu zugesetzte Königin abstechen, weil sich das Bienenvolk nicht einig wurde, über die neue Regentin. Sabotage von einzelnen Bienen wie in der Politik zu vergleichen.
Schlussendlich kann es sein, dass von 24 umgeweiselten Maden lediglich eine Handvoll Königinnen ins nächste Jahr kommen. Bei sorgfältiger Arbeit steigt die Erfolgsquote bis zu 50% und mehr. Jedes Mal ist und bleibt es spannend.

Darum sind die erfolgreichen Königinnen so viel wert für uns und darum werden diese dann gezeichnet, denn im Bienenvolk hat es im April -August 60`000 Bienen und mehr. Da wird es schwierig die Königin schnell zu Orten.

Was bis du für ein Käfer?

Es ist immer wieder spannend, was es im Garten so alles zu entdecken gibt.
Nachdem wir vor 6 Jahren den Blumenstreifen angesäät haben besuchen uns immer wieder interessante Tiere. Nebst vielen verschiedenen Wildbienen und Schmetterlinge auch dieser interessante Käfer.
Leider haben wir noch nicht herausgefunden, was das ist. Hast du eine Idee? Melde dich bei uns, wenn du diesen Käfer kennst.

Patenbesuch

Das Wetter hat uns am 12. Mai einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei eiskaltem und nassem Wetter wollten wir die Bienen nicht stören. Zum Glück sind unsere Paten so flexibel. Wiederum durften wir am 16. Juni vier Gruppen begrüssen. Ob als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk, aus purer Freude an der Idee oder aber langersehnter Wunsch. Gründe für eine Patenschaft gibt es viele. Wir freuen uns immer sehr darüber.

Die spannenden Fragen, das grosse Interesse und die Möglichkeit über das Imkereihandwerk zu berichten fordert uns immer wieder auf’s neue heraus innovativ und auf hohem Niveau unser Hobby zu betreiben. Für die Bienen, für die Natur und für alle Honigschleckmäuler.