Bienentankstelle

Manchmal kommt es vor, dass ein paar Bienen zu schwach für den Heimweg sind. Dann bekommen sie von Köbi etwas Zuckerwasser, so dass sie energiegeladen weiterfliegen können. Spannend wie sie dieses mit dem Rüssel aufnehmen.

… und ab nach Hause.

reger Betrieb

Die sonnigen Februartage haben den Bienen gut getan. Sie nutzen die Wärme und sammeln fleissig Pollen aus den Weiden, Hasle und ersten Frühlingsblüher in der Umgebung.

Völker Fusion

In jedem Volk hat es eine Königin. Schlüpft eine zweite, fliegt die Stockkönigin aus (schwärmt) oder bekämpft die neue Königin.
Nicht so beim Volk Nr. 1 in Merenschwand. Hier hat Köbi ein vermeintlich weiselloses (Volk ohne Königin) Apideakästchen (Zuchtbox) in ein anderes Volk gegeben. Nichtsahnend, dass sich die Königin einfach gut versteckt hat, hat er die beiden Völker fusioniert. Mit dem Ergebnis, dass nun zwei Königinnen im selben Volk sind. Die gehen sich nun spannenderweise friedlich aus dem Weg und lassen einander am Leben. Wir sind gespannt, wie es weitergeht

Wildbienen

Nicht nur die Honigbienen sind wertvoll für unsere Natur. Auch die Wildbienen leisten einen wichtigen Beitrag. Wildbienenbehausungen können ganz einfach gemacht werden. In einen Baumquerschnitt Löcher bohren und an einem sonnigen, vor Regen geschützten Standort aufhängen.
Wenn die Wildbienen einziehen, ist es auch für die Honigbienen ein guter Standort.

Wabenschränke

Es hämmert, schraubt und schleift im Keller. Was ist da bloss los?
Köbi baut neue Wabenkästen für die Lagerung der Mittelwände und Honigwände, die wir den Völkern dieses Jahr geben werden.

Projekt Bienenwagen 2020

Träume sind wichtig, Ziele sind nötig – doch diese sollte man auch verwirklichen.
Der Platz im Bienenwagen in Mühlau ist eng. Das Arbeiten darin eher mühsam. Köbi träumt von einem grösseren Wagen, genauso, wie er ihn sich vorstellt soll er werden. Einfach perfekt ist das Ziel.
Schon seit mehreren Wochen ist er am Planen, Rechnen, Zeichnen und mit dem Wagenbauer am Besprechen.
Die Pläne sind fertig. Er soll im Herbst geliefert werden, so dass der Innenausbau über den Winter gemacht werden kann. Der Umzug der Bienen ist auf den Frühling 2020 vorgesehen.

Wachslieferung

Wir haben inzwischen einen eigenen Wachskreislauf. Das heisst, unsere Bienen produzieren ca. 15 Kg neues Wachs pro Jahr und bauen damit die Mittelwände / Waben aus. Diese wechseln wir nach 1-2 Jahren aus. Wir sammeln und schmelzen diese Waben. Danach bringen wir das Wachs zu Richli Wachs in Malters. Dort wird es unter strengen Vorgaben geschmolzen und gereinigt. Das Wachs wird über die Walze und die Prägemaschine gelassen. Als Resultat entstehen herrliche Mittelwände für unsere Bienen. So gibt es mittlerweilen jedes Jahr ca. 50 Kg neu Mittelwände / Waben. Köbi freut sich über das Ergebnis.

Ein neues Projekt, Wachstücher!

Von verschiedenen Seiten wurden wir angefragt ob wir Wachs für Wachstücher oder sogar Wachstücher selber verkaufen. Neugierig geworden habe ich mal im Internet gesucht. Danach sind einige Prototypen entstanden. Diese werden jetzt in einer kleinen Projektgruppe getestet und Erfahrungen gesammelt. Danach werden unsere Paten als erste vom neuen Angebot profitieren.
Sei gespannt wie es weitergeht.

Oxalsäurebehandlung – Wirkung prüfen nach 3-7 Tagen

Nach der Winterbehandlung der Bienenvölker, welche ich normalerweise im Dezember mache, kontrolliere ich die Völker alle 3-7 Tage. Dabei prüfe ich auf der Unterlage folgendes: Varrototenfall, Sitzt der Bienen, Mäuseschäden, Futterverbrauch und das Gemüll am Boden. Dies mache ich bis Anfang Februar. Bei der Schweizer Beute ist das mit wenig Aufwand möglich, auch wenn das Wetter nicht gut ist. Zudem ist das auch die einzige möglich die Bienen nicht zu stören. Diese sitzen eng zusammen. Dabei spricht man von Wintertraube.
Durch diese Kontrollen erkenne ich sofort Unregelmässigkeiten und kann entsprechend reagieren. Somit erreiche ich, dass ich auch diese Jahr keine Verluste an Bienenvölker habe. Gleichzeitig gibt mir diese Beobachtung Informationen für die Zucht.
Die Unterlagen werden dabei gründlich gereinigt. Mit einem etwas geübten Auge erkennt man die Milben leicht und kann sie entsprechend zählen.

https://www.youtube.com/watch?v=Hjl7NVCWES0&feature=youtu.be

Varroa, gut zu sehen.

Mit einem Malerschaber, einem Holzbrett an der Türkante und zwei kleinen Schrauben kann ich die Unterlagen effizient reinigen.
Mit einem Desinfektionsspray vermeide ich die Verbreitung von Viren und Bakterien.

Oxalsäurenbehandlung, der dritte Schritt in der Varroabekämpfungsstrategie

Ende Jahr, wenn es nicht zu kalt ist, wird eine Oxalsäurebehandlung gemacht. Wir machen dies mit der Träufelmethode. Heute war es soweit.
Dabei schauen wir unter dem Bienenstock durch um zu sehen wo sie sitzen. Dann wird gezielt in diesen Gassen die Oxalsäure verteilt. Die Bienen verteilen diese mit Zuckersaft angereicherte Oxalsäure untereinander. Die Bienen nehmen davon keinen Schaden, die Varroamilben werden zu ca. 95% eliminiert.

Bienen beim Kuscheln im Winter

Die Bienen sitzen auf der Brutwabe. Ein Blick unten durch und man sieht, dass sie aneinander schön warm geben. So hat jede Biene eine Überlebenschance. Damit sie im Frühjahr wieder für das Bienenvolk und den gemeinsamen Start ins 2019 arbeiten kann.