PrP Kontrolle erfolgreich bestanden.

Im 2017 wurde in der Schweiz die Primärproduktions-Kontrolle (PrP) für Imker eingeführt. Die PrP-Kontrolle überprüft die Hygiene, die verwendeten Tierarzneimittel, die Tiergesundheit und den Tierverkehr. Diese Kontrolle wird pro Betrieb bzw. pro Imker durchgeführt. Nachdem Köbi die Kontrolle 2017 erfolgreich bestanden hatte war es nun am Sonntag auch bei mir soweit. Der Bieneninspektor T.S. prüfte uns auf Herz und Nieren. Am Schluss stellte er uns einen sehr guten Kontrollbericht aus.
weitere Informationen dazu

Sticken

Wir haben neue Schleier und Bienenjacken für unsere Patenbesuche gekauft. Diese sind nun auch „Bienenzwirbel“-mässig aufgepeppt.
Bist du an einem Bienenstandbesuch interessiert? Melde dich bei uns. Die freien Tage sind rar.

UTZ – Wabentransportkisten

Für den Transport der Mittelwände oder Honigwaben verwenden wir herkömmliche UTZ Kisten mit Deckel. Diese sind mit sorgfältig verarbeiteten Chromstahl – Tragschienen ausgerüstet, welche mit rostfreien Linsenschrauben befestigt sind.
Die UTZ Transportkisten lassen sich sehr gut reinige, sie sind stapelbar und mottensicher. Bei Bedarf können die Brutwaben darin in einer Kühltruhe schockgefroren werden.
In eine Kiste passen 12 Waben. Die grossen Kisten sind mit 4 Tragschienen ausgerüstet, so dass bei auch 2 Etagen Honigwaben (24 Stk.) eingelagert werden können. Diese bieten wir nun auch interessierten Imkern an. Bestellungen und Preisanfragen bitte direkt via Mail j…@bienenzwirbel.ch 

Wärme Trennschied

Köbi ist wiederum am Entwickeln von Verbesserungen. Aktuell hat er sich überlegt, wie er möglichst effizient den Wärmehaushalt in den Völkern unterstützen kann. Dazu hat er ein Bienenwabenrahmen genommen und mit einer aluminiumbeschichteten Dämmplatte von Swisspor gefüllt. Diese ist gut zum Reinigen und dadurch mehrere Jahre zu verwenden. Bewusst hat er auf Plastikfolie verzichtet, davon liegt auf der Welt schon genug herum.
Dieses Trennschied wird nun als Wärmedämmung hinter die letzte Brutwabe im Volk gehängt. Die Aluminium Beschichtung schützt das Trennschied vor überaktiven, nagenden Bienen. 🙂
Auch diese Trennschiede haben wir in unser Sortiment aufgenommen. Mehr Informationen dazu auf unserer HomePage www.Bienenzwirbel.ch

Wieso ein Trennschied? Damit helfen wir den Bienen im Frühling gut zu starten. Sie überstehen allfällige Kälteeinbrüche besser. Dies war z.B. vor zwei Jahren sehr entscheidend. Da wurde der Natur im April mit dem späten, erbarmungslosen Wintereinbruch einen herben Rückschlag erteilt. Der Kälteeinbruch vernichtete nicht nur ein grosser Teil der Blüten, auch die Tiere hatten zu leiden. Durch diese dämmende Unterstützung können sich die Bienen ihrer Jungaufzucht widmen. Diese überlebt allfällige Kälteeinbrüche einfacher. Die Bienen aber auch der Imker können sich so viel zusätzliche Arbeit ersparen. Wir sind der Meinung, dass dies heute wichtig ist. Die Tiere sich selber überlassen und den Launen der Natur ausliefern, wie es teilweise als „Trend“ angesehen wird, sehen wir eher als einen Rückschritt den als ein Fortschritt an.

Neuer Wabenbau

Dieses Jahr planen wir eine grosse Wabenerneuerung. Dabei werden wir die meisten Waben durch neue ersetzten. Damit dies Möglich ist braucht es Vorbereitung. All diese Rahmen für Mittelwände und Honigwaben aus Lindenholz müssen mit Wachsplatten gefüllt werden. Gehen wir es an!

Besuch in der Nacht

Wir haben eine Fotofalle auf dem Anflugbrett am Bienenhaus aufgestellt. Dabei konnten wir die nächtlichen Besucher fotografieren. So kommen jede Nacht mehrere Mäuse und laben sich an den verstorbenen Bienen, die auf dem Flugbrett liegen.

Bienentankstelle

Manchmal kommt es vor, dass ein paar Bienen zu schwach für den Heimweg sind. Dann bekommen sie von Köbi etwas Zuckerwasser, so dass sie energiegeladen weiterfliegen können. Spannend wie sie dieses mit dem Rüssel aufnehmen.

… und ab nach Hause.

reger Betrieb

Die sonnigen Februartage haben den Bienen gut getan. Sie nutzen die Wärme und sammeln fleissig Pollen aus den Weiden, Hasle und ersten Frühlingsblüher in der Umgebung.

Völker Fusion

In jedem Volk hat es eine Königin. Schlüpft eine zweite, fliegt die Stockkönigin aus (schwärmt) oder bekämpft die neue Königin.
Nicht so beim Volk Nr. 1 in Merenschwand. Hier hat Köbi ein vermeintlich weiselloses (Volk ohne Königin) Apideakästchen (Zuchtbox) in ein anderes Volk gegeben. Nichtsahnend, dass sich die Königin einfach gut versteckt hat, hat er die beiden Völker fusioniert. Mit dem Ergebnis, dass nun zwei Königinnen im selben Volk sind. Die gehen sich nun spannenderweise friedlich aus dem Weg und lassen einander am Leben. Wir sind gespannt, wie es weitergeht

Wildbienen

Nicht nur die Honigbienen sind wertvoll für unsere Natur. Auch die Wildbienen leisten einen wichtigen Beitrag. Wildbienenbehausungen können ganz einfach gemacht werden. In einen Baumquerschnitt Löcher bohren und an einem sonnigen, vor Regen geschützten Standort aufhängen.
Wenn die Wildbienen einziehen, ist es auch für die Honigbienen ein guter Standort.

Wabenschränke

Es hämmert, schraubt und schleift im Keller. Was ist da bloss los?
Köbi baut neue Wabenkästen für die Lagerung der Mittelwände und Honigwände, die wir den Völkern dieses Jahr geben werden.

Projekt Bienenwagen 2020

Träume sind wichtig, Ziele sind nötig – doch diese sollte man auch verwirklichen.
Der Platz im Bienenwagen in Mühlau ist eng. Das Arbeiten darin eher mühsam. Köbi träumt von einem grösseren Wagen, genauso, wie er ihn sich vorstellt soll er werden. Einfach perfekt ist das Ziel.
Schon seit mehreren Wochen ist er am Planen, Rechnen, Zeichnen und mit dem Wagenbauer am Besprechen.
Die Pläne sind fertig. Er soll im Herbst geliefert werden, so dass der Innenausbau über den Winter gemacht werden kann. Der Umzug der Bienen ist auf den Frühling 2020 vorgesehen.

Wachslieferung

Wir haben inzwischen einen eigenen Wachskreislauf. Das heisst, unsere Bienen produzieren ca. 15 Kg neues Wachs pro Jahr und bauen damit die Mittelwände / Waben aus. Diese wechseln wir nach 1-2 Jahren aus. Wir sammeln und schmelzen diese Waben. Danach bringen wir das Wachs zu Richli Wachs in Malters. Dort wird es unter strengen Vorgaben geschmolzen und gereinigt. Das Wachs wird über die Walze und die Prägemaschine gelassen. Als Resultat entstehen herrliche Mittelwände für unsere Bienen. So gibt es mittlerweilen jedes Jahr ca. 50 Kg neu Mittelwände / Waben. Köbi freut sich über das Ergebnis.

Ein neues Projekt, Wachstücher!

Von verschiedenen Seiten wurden wir angefragt ob wir Wachs für Wachstücher oder sogar Wachstücher selber verkaufen. Neugierig geworden habe ich mal im Internet gesucht. Danach sind einige Prototypen entstanden. Diese werden jetzt in einer kleinen Projektgruppe getestet und Erfahrungen gesammelt. Danach werden unsere Paten als erste vom neuen Angebot profitieren.
Sei gespannt wie es weitergeht.

Oxalsäurebehandlung – Wirkung prüfen nach 3-7 Tagen

Nach der Winterbehandlung der Bienenvölker, welche ich normalerweise im Dezember mache, kontrolliere ich die Völker alle 3-7 Tage. Dabei prüfe ich auf der Unterlage folgendes: Varrototenfall, Sitzt der Bienen, Mäuseschäden, Futterverbrauch und das Gemüll am Boden. Dies mache ich bis Anfang Februar. Bei der Schweizer Beute ist das mit wenig Aufwand möglich, auch wenn das Wetter nicht gut ist. Zudem ist das auch die einzige möglich die Bienen nicht zu stören. Diese sitzen eng zusammen. Dabei spricht man von Wintertraube.
Durch diese Kontrollen erkenne ich sofort Unregelmässigkeiten und kann entsprechend reagieren. Somit erreiche ich, dass ich auch diese Jahr keine Verluste an Bienenvölker habe. Gleichzeitig gibt mir diese Beobachtung Informationen für die Zucht.
Die Unterlagen werden dabei gründlich gereinigt. Mit einem etwas geübten Auge erkennt man die Milben leicht und kann sie entsprechend zählen.

https://www.youtube.com/watch?v=Hjl7NVCWES0&feature=youtu.be

Varroa, gut zu sehen.

Mit einem Malerschaber, einem Holzbrett an der Türkante und zwei kleinen Schrauben kann ich die Unterlagen effizient reinigen.
Mit einem Desinfektionsspray vermeide ich die Verbreitung von Viren und Bakterien.

Oxalsäurenbehandlung, der dritte Schritt in der Varroabekämpfungsstrategie

Ende Jahr, wenn es nicht zu kalt ist, wird eine Oxalsäurebehandlung gemacht. Wir machen dies mit der Träufelmethode. Heute war es soweit.
Dabei schauen wir unter dem Bienenstock durch um zu sehen wo sie sitzen. Dann wird gezielt in diesen Gassen die Oxalsäure verteilt. Die Bienen verteilen diese mit Zuckersaft angereicherte Oxalsäure untereinander. Die Bienen nehmen davon keinen Schaden, die Varroamilben werden zu ca. 95% eliminiert.