Honigernte

Geplant war die Honigernte wie jedes Jahr so Ende Mai. Das Wetter machte den Bienen jedoch ziemlich zu schaffen. Deshalb war am geplanten Wochenende nicht zu machen. Der Honig in den Waben war zu wenig verdeckelt und hatte einen zu hohen Wassergehalt.
Wir mussten die Ernte sogar um zwei Wochen auf Pfingsten verschieben. Damit gingen wir jedoch das Risiko ein, dass der Honig zu fest wurde und wir beim Schleudern die Waben zerreissen. Dementsprechend waren wir gespannt.

Bereits am Donnerstagvormittag ging die Vorbereitung los. Alles Arbeitsmaterial bereitstellen und die Arbeitstrasse einrichten. Wie jedes Jahr durften wir auf unsere Helfer zählen. Diesmal sogar ein erweitertes Team. An dieser Stelle Danke an Madlen, Thuri, Veit und Lynn. Freitag und Samstag haben wir dann Honig geerntet und geschleudert. Der Sonntag nutzten wir um alles wieder aufzuräumen. Bereits am Montag ging es mit dem Abfüllen los.

Da die Bienen im sehr kalten April viel vom eingetragenen Honig selber brauchten und im kaum wärmeren Mai die Hauptblütenzeit vorbei war, waren viele Honigwaben nur zu einem Drittel oder noch weniger gefüllt.
Demzufolge fiel der Frühlingshonigertrag gering aus, aber eben das ist die Natur.
Gleichzeitig jedoch hat der Honig einen tiefen Wassergehalt. Dies ist für die Haltbarkeit und Qualität sehr gut und der Honig wird dadurch kräftiger und aromatischer im Geschmack. Als Schattenseite davon wird der Honig bereits im Kessel schnell hart.
Darum haben wir gleich allen Honig in Gläser abgefüllt.

Fazit: geringer Ertrag in hoher Qualität.