Honigertrag 2019

Wie bereits vermutet ist auch die Sommerhonig Ernte tiefer als im Vorjahr ausgefallen. Viele fragen uns warum.

Dazu gibt es mehrere Gründe. Die Frühlingsernte was tief, weil die Bienen den Honig fast vollständig selber benötigten. Wie kam es dazu? Der früh startende Frühling hat die Flora schon im Februar / März zur vollen Blüte getrieben. Danach gab es nochmals einen langen Wintereinbruch. Die Bienen blieben im Stock und nutzen die bereits eingetragene Ernte als Notvorrat. Nachdem der Winter sich wieder zurück gezogen hatte, war die grosse Blütenpracht vorbeit und das Nahrungsangebot gering. Somit wurde die Frühlingsernte von den Bienen grossteils selber benötigt.

Durch die Umstellung auf das Bannwabenverfahren waren die Völker im Sommer kleiner als im Vorjahr. Weniger Personal – weniger Ertrag, eine einfache „Milchbüechlirechnung“. Hinzu kommt, dass im Vorjahr die Sommerhonigernte eher hoch war. Honigtau gibt es nicht jedes Jahr gleichviel. In der Regel folgt auf ein starkes Jahr ein schlechteres.

Das ist die Natur, einmal reich beschert einmal mager gehalten. Wir können unseren Paten Ihren Honiganteil übergeben. Grossaufträge zum Weihnachtsgeschäft müssen wir in diesem Jahr leider ablehnen.

goldgelber Honig

Knoblauch, warum nicht?

Manchmal ist es ganz leicht etwas gutes für Bienen, Wildbienen und Schmetterlinge zu tun. Im letzten Herbst habe ich einfach ein paar Knoblauch, Lauch und Fenchel im Boden gelassen. Knoblauch und Lauch blühen nun in wunderschönen Kugeln. Ein Paradies für Hummeln, Bienen und verschiedene Käfer. Schmetterlingsraupen erfreuen sich am Fenchelkraut und werden wunderschöne Schwalbenschwänze. Nicht nur die Insekten freut es. Wann machst du etwas in dieser Art? Schick uns doch deine Erfolgsbilder dazu. sandra@bienenzwirbel.ch