Bienentränke

Bienen benötigen nebst Nektar und Pollen auch viel Wasser. Damit sie dafür nicht so weit fliegen müssen haben wir Bienentränken an allen Standorten aufgebaut. Es braucht nicht viel dafür. Diese nutzen sie auch bei kaltem Wetter rege.

Ganz wichtig dabei ist, dass die Bienen nicht ertrinken können. Dazu eignet sich Moos sehr gut oder die Blätter von Seerosen. Am Rand hat es Jutenbänder, so dass sie sich daran klammern können, wenn sie zum Wasser gehen.

Wetterkapriolen

Wir werden immer wieder gefragt, ob das schlechte Wetter den Bienen schadet.

Ja dieses Wetter kann den Bienen massive schaden, ja sogar der Hungertod kann bei Völkern eintreten. Da ist der sogenannte Imker (der Bienenhalter schuld), da dieser die Bienen vegetieren lässt und nicht nach den Bienen schaut „ ob diese ein Bedürfnis haben“. Darum ist es sehr wichtig, den Futtervorrat (Honig) zu prüfen. Bei unserem Bienenstand gilt das eigentlich nicht. Da ich nur starke vitale Bienenvölker betreue und Pflege. Darum haben unsere Bienen einen guten Vorrat anlegen. Dieser hilft ihnen jetzt über die kalten Tage

Zudem ist grundsätzlich die Natur so eingerichtet, dass die vitale Bienenvölker auch mit Ausnahmesituationen umgehen können. Es werden dann die Bienenvölker auf natürlicher Art selektioniert. Die Natur mach dann das, was der Imker schon längst machen sollte. Zu schwache Völker sind sehr anfällig auf Krankheiten oder für den Imker im glück, wenn diese nur verhungern!

Für die Existenz Berechtigte Bienenvölker bedeutet dies, dass sie den (Honig), welches sie in den ersten warmen Frühlingstagen eingetragen haben, selber brauchen. Die Königinnen reduzieren oder stoppt die Eilage, auch die Drohnenbrut muss darunter leiden. Somit wird es weniger Bienen wie auch weniger Honig geben dieses Jahr. Alles in allem ist es eigentlich nur für den Imker ein „Problem“. Sehr viel wichtiger ist, wichtiger als der Honig, das die Bienen gesund bleiben und gut vom Imker betreut werden.

Die Ableger und Schwärme, die haben es nochmals viel schwieriger!

Regenbogen über dem Reusstal

Drohnenbrut, bereit zum Schneiden

Wabe mit Drohnenbrut

Diese Drohnenbrut ist bereit zum Ausschneiden. Es wird nie die ganze Drohnenbrut geschnitten, denn die Bienen brauchen Drohnen (männliche Bienen). Darum lasse ich immer Drohnen, diese schlüpfen im Volk. Diese Brutwabe (Drohnenbrutwabe) wird zu 2/3 geschnitten und wieder in das Volk gehängt. Somit kann ein Teil der Drohnen schlüpfen. Erst in zwei Wochen wird der ganze Drohnenrahmen ausgeschnitten. Das mache ich den ganzen Frühling lang und bis in den Sommer hinein. In diesem Baurahmen befindet sich die von den Bienen selbst erbaute Drohnenzellen. Im Bienenvolk sind zwischen 1-4 solche Baurahmen. So kann ich gut mit den Drohnenschnitt arbeiten und den Bienen auch immer Drohnen zum Schlüpfen lassen. Das ist ein wichtiger Teil des Varroa Konzept. Damit kann ich bis zu 80% der Milben aus dem Stock entfernen ohne Einsatz von chemische Mitteln wie Ameisensäure oder Oxalsäure.

Denn wenn der Honigraum aufgesetzt ist, werden keine chemischen Mittel mehr verwendet. Sobald der Honigraum im Bienenstock ist wird nichts gegen die Varroa mit irgendwelchem Mittel herumgebastelt. So haben meine Bienen und ich gute Arbeit geleistet und wir haben bis weit in den Herbst kein Varroa Problem! Darum liebe ich meinen Honig so sehr und du?

bald ausverkauft

Unser Honig ist beliebt. Immer wieder erhalten wir von überallher Anfragen, ob wir noch Honig haben. Das freut uns sehr. Die Folge davon ist, dass wir aktuell nur noch ein paar Gläser Cremehonig haben. Wir schätzen, dass es gegen Ende Juni wieder Blütenhonig geben wird. Bis dahin bitten wir euch um Geduld.

Die letzten Bestellungen konnten wir noch ausführen.

Apinella Früherkennung des kleinen Beutenkäfers

Der Kleine Beutenkäfer (Aethina tumida) ist ein gefürchteter Bienenschädling. Die ausgewachsenen Käfer und die Larven fressen Honig, Pollen und bevorzugt Bienenbrut.
Der Kleine Beutenkäfer versteckt und vermehrt sich in verborgenen Winkeln des Bienenstocks. Die Käfer schwärmen bis ca. 15 km weit aus und befallen neue Völker. In Süditalien sind alarmierende Fälle aufgetreten. In der Schweiz ist noch kein Vorkommen gemeldet. Doch die Situation in Italien verlangen auch von Schweizer Imkerinnen und Imkern erhöhte Aufmerksamkeit und die regelmässige Kontrolle der eigenen Bienenvölker.
Mit einem nationalen Programm Apinella werden zusätzliche Massnahmen zur Früherkennung des Kleinen Beutenkäfers ergriffen. In der ganzen Schweiz kontrollieren Sentinel-Imker (Vertrauensimker) regelmässig ihre Bienenvölker, um ein Auftreten des kleinen Beutenkäfers so rasch wie möglich zu erkennen. Hierbei werden bevorzugt Bienenstände in Grenznähe oder an internationalen Güterverkehrslinien ausgewählt.

Hierbei machen auch wir mit. Konkret bedeutet dies, dass wir alle 14- Tage 25 Diagnose-Fallen für 48 Stunden in den Bienenstöcken platzieren. Diese werden danach auf einen Befall geprüft. Eine Aufgabe, bei deren wir hoffen nie „Erfolg“ zu haben.

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