Einengen der Bienenvölker

Die Bienenvölker im Schweizerkasten werden eingeengt. Dabei werden die Futterwaben umgestellt, so dass diese umgelagert werden. Die Bienen tragen alles Futter auf eine Wabe, diese kann bei Bedarf entfernt werden. Gleichzeitig können die alte Futterwaben entfernt werden. Mit dieser Massnahmen werden die starken Völker bewusst etwas in der Entwicklung gestoppt und gleichzeitig die Erneuerung des Wabenbaus eingeläutet. Aber seht selber im Video.

Wärme Trennschied

Köbi ist wiederum am Entwickeln von Verbesserungen. Aktuell hat er sich überlegt, wie er möglichst effizient den Wärmehaushalt in den Völkern unterstützen kann. Dazu hat er ein Bienenwabenrahmen genommen und mit einer aluminiumbeschichteten Dämmplatte von Swisspor gefüllt. Diese ist gut zum Reinigen und dadurch mehrere Jahre zu verwenden. Bewusst hat er auf Plastikfolie verzichtet, davon liegt auf der Welt schon genug herum.
Dieses Trennschied wird nun als Wärmedämmung hinter die letzte Brutwabe im Volk gehängt. Die Aluminium Beschichtung schützt das Trennschied vor überaktiven, nagenden Bienen. 🙂
Auch diese Trennschiede haben wir in unser Sortiment aufgenommen. Mehr Informationen dazu auf unserer HomePage www.Bienenzwirbel.ch

Wieso ein Trennschied? Damit helfen wir den Bienen im Frühling gut zu starten. Sie überstehen allfällige Kälteeinbrüche besser. Dies war z.B. vor zwei Jahren sehr entscheidend. Da wurde der Natur im April mit dem späten, erbarmungslosen Wintereinbruch einen herben Rückschlag erteilt. Der Kälteeinbruch vernichtete nicht nur ein grosser Teil der Blüten, auch die Tiere hatten zu leiden. Durch diese dämmende Unterstützung können sich die Bienen ihrer Jungaufzucht widmen. Diese überlebt allfällige Kälteeinbrüche einfacher. Die Bienen aber auch der Imker können sich so viel zusätzliche Arbeit ersparen. Wir sind der Meinung, dass dies heute wichtig ist. Die Tiere sich selber überlassen und den Launen der Natur ausliefern, wie es teilweise als „Trend“ angesehen wird, sehen wir eher als einen Rückschritt den als ein Fortschritt an.

Neuer Wabenbau

Dieses Jahr planen wir eine grosse Wabenerneuerung. Dabei werden wir die meisten Waben durch neue ersetzten. Damit dies Möglich ist braucht es Vorbereitung. All diese Rahmen für Mittelwände und Honigwaben aus Lindenholz müssen mit Wachsplatten gefüllt werden. Gehen wir es an!

Projekt Bienenwagen 2020

Träume sind wichtig, Ziele sind nötig – doch diese sollte man auch verwirklichen.
Der Platz im Bienenwagen in Mühlau ist eng. Das Arbeiten darin eher mühsam. Köbi träumt von einem grösseren Wagen, genauso, wie er ihn sich vorstellt soll er werden. Einfach perfekt ist das Ziel.
Schon seit mehreren Wochen ist er am Planen, Rechnen, Zeichnen und mit dem Wagenbauer am Besprechen.
Die Pläne sind fertig. Er soll im Herbst geliefert werden, so dass der Innenausbau über den Winter gemacht werden kann. Der Umzug der Bienen ist auf den Frühling 2020 vorgesehen.

Wachslieferung

Wir haben inzwischen einen eigenen Wachskreislauf. Das heisst, unsere Bienen produzieren ca. 15 Kg neues Wachs pro Jahr und bauen damit die Mittelwände / Waben aus. Diese wechseln wir nach 1-2 Jahren aus. Wir sammeln und schmelzen diese Waben. Danach bringen wir das Wachs zu Richli Wachs in Malters. Dort wird es unter strengen Vorgaben geschmolzen und gereinigt. Das Wachs wird über die Walze und die Prägemaschine gelassen. Als Resultat entstehen herrliche Mittelwände für unsere Bienen. So gibt es mittlerweilen jedes Jahr ca. 50 Kg neu Mittelwände / Waben. Köbi freut sich über das Ergebnis.

Oxalsäurebehandlung – Wirkung prüfen nach 3-7 Tagen

Nach der Winterbehandlung der Bienenvölker, welche ich normalerweise im Dezember mache, kontrolliere ich die Völker alle 3-7 Tage. Dabei prüfe ich auf der Unterlage folgendes: Varrototenfall, Sitzt der Bienen, Mäuseschäden, Futterverbrauch und das Gemüll am Boden. Dies mache ich bis Anfang Februar. Bei der Schweizer Beute ist das mit wenig Aufwand möglich, auch wenn das Wetter nicht gut ist. Zudem ist das auch die einzige möglich die Bienen nicht zu stören. Diese sitzen eng zusammen. Dabei spricht man von Wintertraube.
Durch diese Kontrollen erkenne ich sofort Unregelmässigkeiten und kann entsprechend reagieren. Somit erreiche ich, dass ich auch diese Jahr keine Verluste an Bienenvölker habe. Gleichzeitig gibt mir diese Beobachtung Informationen für die Zucht.
Die Unterlagen werden dabei gründlich gereinigt. Mit einem etwas geübten Auge erkennt man die Milben leicht und kann sie entsprechend zählen.

https://www.youtube.com/watch?v=Hjl7NVCWES0&feature=youtu.be

Varroa, gut zu sehen.

Mit einem Malerschaber, einem Holzbrett an der Türkante und zwei kleinen Schrauben kann ich die Unterlagen effizient reinigen.
Mit einem Desinfektionsspray vermeide ich die Verbreitung von Viren und Bakterien.

Oxalsäurenbehandlung, der dritte Schritt in der Varroabekämpfungsstrategie

Ende Jahr, wenn es nicht zu kalt ist, wird eine Oxalsäurebehandlung gemacht. Wir machen dies mit der Träufelmethode. Heute war es soweit.
Dabei schauen wir unter dem Bienenstock durch um zu sehen wo sie sitzen. Dann wird gezielt in diesen Gassen die Oxalsäure verteilt. Die Bienen verteilen diese mit Zuckersaft angereicherte Oxalsäure untereinander. Die Bienen nehmen davon keinen Schaden, die Varroamilben werden zu ca. 95% eliminiert.

Bienen beim Kuscheln im Winter

Die Bienen sitzen auf der Brutwabe. Ein Blick unten durch und man sieht, dass sie aneinander schön warm geben. So hat jede Biene eine Überlebenschance. Damit sie im Frühjahr wieder für das Bienenvolk und den gemeinsamen Start ins 2019 arbeiten kann.