Drohnenbrut, bereit zum Schneiden

Wabe mit Drohnenbrut

Diese Drohnenbrut ist bereit zum Ausschneiden. Es wird nie die ganze Drohnenbrut geschnitten, denn die Bienen brauchen Drohnen (männliche Bienen). Darum lasse ich immer Drohnen schlüpfen im Volk. Diese Brutwabe (Drohnenbrutwabe) wird zu 2/3 geschnitten und wieder in das Volk gehängt. Somit kann ein Teil der Drohnen schlüpfen. Erst in zwei Wochen wird der ganze Drohnenrahmen ausgeschnitten. Das mache ich den ganzen Frühling lang und bis in den Sommer hinein. In diesem Baurahmen befindet sich die von den Bienen selbst erbaute Drohnenzellen. Im Bienenvolk sind zwischen 1-4 solche Baurahmen. So kann ich gut mit den Drohnenschnitt arbeiten und den Bienen auch immer Drohnen zum Schlüpfen lassen. Das ist ein wichtiger Teil des Varroa Konzept. Damit kann ich bis zu 80% der Milben aus dem Stock entfernen ohne dafür chemische Mittel einzusetzen.

Denn, wenn der Honigraum aufgesetzt ist, das gilt schon ab dem neuem Jahr da wird nichts an der Varroa mit irgendwelchem Mittel herumgebastelt. Da haben meine Bienen und ich gute Arbeit geleistet und haben bis weit in den Herbst kein Varroa Problem! Darum liebe ich meinen Honig so sehr?, und du?

Apinella Früherkennung des kleinen Beutenkäfers

Der Kleine Beutenkäfer (Aethina tumida) ist ein gefürchteter Bienenschädling. Die ausgewachsenen Käfer und die Larven fressen Honig, Pollen und bevorzugt Bienenbrut.
Der Kleine Beutenkäfer versteckt und vermehrt sich in verborgenen Winkeln des Bienenstocks. Die Käfer schwärmen bis ca. 15 km weit aus und befallen neue Völker. In Süditalien sind alarmierende Fälle aufgetreten. In der Schweiz ist noch kein Vorkommen gemeldet. Doch die Situation in Italien verlangen auch von Schweizer Imkerinnen und Imkern erhöhte Aufmerksamkeit und die regelmässige Kontrolle der eigenen Bienenvölker.
Mit einem nationalen Programm Apinella werden zusätzliche Massnahmen zur Früherkennung des Kleinen Beutenkäfers ergriffen. In der ganzen Schweiz kontrollieren Sentinel-Imker (Vertrauensimker) regelmässig ihre Bienenvölker, um ein Auftreten des kleinen Beutenkäfers so rasch wie möglich zu erkennen. Hierbei werden bevorzugt Bienenstände in Grenznähe oder an internationalen Güterverkehrslinien ausgewählt.

Hierbei machen auch wir mit. Konkret bedeutet dies, dass wir alle 14- Tage 25 Diagnose-Fallen für 48 Stunden in den Bienenstöcken platzieren. Diese werden danach auf einen Befall geprüft. Eine Aufgabe, bei deren wir hoffen nie „Erfolg“ zu haben.

Mehr Informationen zum Programm

alte Honigwaben entfernen

Futterwaben wurden zum Ausräumen in die Bienenstöcke gegeben. Dazu werden diese leicht aufgekratzt, so dass die Bienen das Futter ausräumen. Die leeren Waben können nun entfernt werden.

Einengen der Bienenvölker

Die Bienenvölker im Schweizerkasten werden eingeengt. Dabei werden die Futterwaben umgestellt, so dass diese umgelagert werden. Die Bienen tragen alles Futter auf eine Wabe, diese kann bei Bedarf entfernt werden. Gleichzeitig können die alte Futterwaben entfernt werden. Mit dieser Massnahmen werden die starken Völker bewusst etwas in der Entwicklung gestoppt und gleichzeitig die Erneuerung des Wabenbaus eingeläutet. Aber seht selber im Video.

Bannwaben

Wir bieten nun auch Bannwaben für interessierte Imker an. Diese sind 1mm dick und aus hochwertigem Chromstahl. Die Öffnungen entsprechen mit 4.2mm einem Absperrgitter. Warum Chromstahl? Chromstahl lässt sich sehr gut reinigen, ist säurebeständig und härter als Aluminium. Diese Eigenschaften entsprechen unseren hohen Anforderungen. Die Gitter sind gut stapelbar und finden vielseitige Verwendung. Sie eignen sich um Weiselzellen zu schützen oder um beim Bannwabenverfahren die Königin zu isolieren. Interessiert? Mehr Informationen dazu hier: www.bienenzwirbel.ch
Bestellungen und Reservationen direkt bei
j…@bienenzwirbel.ch

Wärme Trennschied

Köbi ist wiederum am Entwickeln von Verbesserungen. Aktuell hat er sich überlegt, wie er möglichst effizient den Wärmehaushalt in den Völkern unterstützen kann. Dazu hat er ein Bienenwabenrahmen genommen und mit einer aluminiumbeschichteten Dämmplatte von Swisspor gefüllt. Diese ist gut zum Reinigen und dadurch mehrere Jahre zu verwenden. Bewusst hat er auf Plastikfolie verzichtet, davon liegt auf der Welt schon genug herum.
Dieses Trennschied wird nun als Wärmedämmung hinter die letzte Brutwabe im Volk gehängt. Die Aluminium Beschichtung schützt das Trennschied vor überaktiven, nagenden Bienen. 🙂
Auch diese Trennschiede haben wir in unser Sortiment aufgenommen. Mehr Informationen dazu auf unserer HomePage www.Bienenzwirbel.ch

Wieso ein Trennschied? Damit helfen wir den Bienen im Frühling gut zu starten. Sie überstehen allfällige Kälteeinbrüche besser. Dies war z.B. vor zwei Jahren sehr entscheidend. Da wurde der Natur im April mit dem späten, erbarmungslosen Wintereinbruch einen herben Rückschlag erteilt. Der Kälteeinbruch vernichtete nicht nur ein grosser Teil der Blüten, auch die Tiere hatten zu leiden. Durch diese dämmende Unterstützung können sich die Bienen ihrer Jungaufzucht widmen. Diese überlebt allfällige Kälteeinbrüche einfacher. Die Bienen aber auch der Imker können sich so viel zusätzliche Arbeit ersparen. Wir sind der Meinung, dass dies heute wichtig ist. Die Tiere sich selber überlassen und den Launen der Natur ausliefern, wie es teilweise als „Trend“ angesehen wird, sehen wir eher als einen Rückschritt den als ein Fortschritt an.

Neuer Wabenbau

Dieses Jahr planen wir eine grosse Wabenerneuerung. Dabei werden wir die meisten Waben durch neue ersetzten. Damit dies Möglich ist braucht es Vorbereitung. All diese Rahmen für Mittelwände und Honigwaben aus Lindenholz müssen mit Wachsplatten gefüllt werden. Gehen wir es an!

Wachslieferung

Wir haben inzwischen einen eigenen Wachskreislauf. Das heisst, unsere Bienen produzieren ca. 15 Kg neues Wachs pro Jahr und bauen damit die Mittelwände / Waben aus. Diese wechseln wir nach 1-2 Jahren aus. Wir sammeln und schmelzen diese Waben. Danach bringen wir das Wachs zu Richli Wachs in Malters. Dort wird es unter strengen Vorgaben geschmolzen und gereinigt. Das Wachs wird über die Walze und die Prägemaschine gelassen. Als Resultat entstehen herrliche Mittelwände für unsere Bienen. So gibt es mittlerweilen jedes Jahr ca. 50 Kg neu Mittelwände / Waben. Köbi freut sich über das Ergebnis.

Oxalsäurebehandlung – Wirkung prüfen nach 3-7 Tagen

Nach der Winterbehandlung der Bienenvölker, welche ich normalerweise im Dezember mache, kontrolliere ich die Völker alle 3-7 Tage. Dabei prüfe ich auf der Unterlage folgendes: Varrototenfall, Sitzt der Bienen, Mäuseschäden, Futterverbrauch und das Gemüll am Boden. Dies mache ich bis Anfang Februar. Bei der Schweizer Beute ist das mit wenig Aufwand möglich, auch wenn das Wetter nicht gut ist. Zudem ist das auch die einzige möglich die Bienen nicht zu stören. Diese sitzen eng zusammen. Dabei spricht man von Wintertraube.
Durch diese Kontrollen erkenne ich sofort Unregelmässigkeiten und kann entsprechend reagieren. Somit erreiche ich, dass ich auch diese Jahr keine Verluste an Bienenvölker habe. Gleichzeitig gibt mir diese Beobachtung Informationen für die Zucht.
Die Unterlagen werden dabei gründlich gereinigt. Mit einem etwas geübten Auge erkennt man die Milben leicht und kann sie entsprechend zählen.

https://www.youtube.com/watch?v=Hjl7NVCWES0&feature=youtu.be

Varroa, gut zu sehen.

Mit einem Malerschaber, einem Holzbrett an der Türkante und zwei kleinen Schrauben kann ich die Unterlagen effizient reinigen.
Mit einem Desinfektionsspray vermeide ich die Verbreitung von Viren und Bakterien.

Oxalsäurenbehandlung, der dritte Schritt in der Varroabekämpfungsstrategie

Ende Jahr, wenn es nicht zu kalt ist, wird eine Oxalsäurebehandlung gemacht. Wir machen dies mit der Träufelmethode. Heute war es soweit.
Dabei schauen wir unter dem Bienenstock durch um zu sehen wo sie sitzen. Dann wird gezielt in diesen Gassen die Oxalsäure verteilt. Die Bienen verteilen diese mit Zuckersaft angereicherte Oxalsäure untereinander. Die Bienen nehmen davon keinen Schaden, die Varroamilben werden zu ca. 95% eliminiert.