Schweizerkästen Magazin

Die ersten Ableger stehen auf dem neuen Beutebock. Schweizerkästen Magazin. Eine gute Alternative zum Schweizerkasten im Bienenhaus. Die Brut- und Honigwaben haben die gleiche Grösse.

Honigraum

Spätestens, wenn die Bienen Honig in die Drohnenwaben eintragen, ist es Zeit für den Honigraum. Dieses Jahr ist es eher früh soweit.

Kontrolle und Umlogieren

Im Garten stehen zwei Schaukasten. Darin befinden sich Bienen auf drei Waben. Spätestens im Frühling wird es den Bienen zu eng und sie bekommen ein neues zu Hause in einem der Bienenhäuser. Umlogieren ist also angesagt.

Es geht nichts über Kontrolle

Die Saison hat wieder angefangen. Köbi verbringt Stunden bei den Bienen und schaut, dass es ihnen an nichts fehlt. Sie sind baufreudig – voila leere Honigrähmli für den Drohnenbau, es gibt eine kurzen Kälteeinbruch – sofort Wärmebretter und Wärmematten, legt die Königin fleissig Eier – neue Mittelwände kommen hinein, duftet es überall nach Nektar und die Bienen sind fleissig – Honigraum wird aufgebaut.

Und wenn ich dann mal von meinem Veloausflug vorbeischaue heisst es gleich, komm nimm die Zange und kontrolliere schnell die paar Völker.

Drohnenbau

Im Frühling wollen die Bienen bauen. Daher hängen wir ihnen leere Honigrahmen hinein, so dass sie Dohnenwaben bauen. Drohnen sind männliche Bienen. Diese braucht es im Frühsommer, wenn die jungen Königinnen auf Jungfernflug gehen. In der Drohnenbrut hat es am Meisten Varroamilben. Der Drohnenschnitt ist eine der Varroabehandlungsmethoden. Bienen bauen unterschiedliche Formen. Oft hat es dabei auch Herzformen. So danken die Bienen dem Imker ;-).

Abflammen

Um die Bienenbehausungen sauber reinigen zu können, flammen wir sie mit dem Bunsenbrenner ab. So kommt Köbi auch an die versteckten Orte heran und kann danach den Kasten besser auskratzen. Damit können wir grösstenteils das Verschleppen von Krankheiten, Bakterien oder Viren eingrenzen. Gleichzeitig entfernen wir so Propolis oder Wachsrückstände an den Kastenwänden.

Gläser wiederverwenden

Wir erhalten oft leere Honiggläser zurück. Diese können wir sehr gut wiederverwenden. Da wir nun endlich den grossen Waschtrog für die Waschküche erhalten haben, kann ich die Gläser im Wasser einlegen. Danach werden die Etiketten sorgfältig entfernt und die Gläser in der Waschmaschine nochmals gründlich gereinigt. Über 200 Gläser können so wiederverwendet werden. Bring auch du deine Gläser zu uns zurück. Unsere Umwelt und wir danken dafür.

Kontrollgang im Winter

Da weder Bienen noch Varroa im Winter schlafen geht Köbi die Arbeit nicht aus.
Wöchentlich kontrolliert er die Bienen bzw. die Unterlagen in den Bienenstöcken auf die Varroa Milben. Dieses Jahr sind sie besonders hartnäckig.

Varroa Behandlung im Schaukasten

Der Schaukasten steht im Garten. So können wir täglich beobachten wie es unseren Bienen geht. Diese Beobachtungen können wir auf die grossen Völker adaptieren und so früh genug reagieren.

So können wir genau beobachten was eigentlich bei der Ameisensäurebehandlung im Volk genau geschieht. Diese Erkenntnisse geben Köbi Grundlagen für seine Varroabehandlung. Es reicht nicht aus auf den „altbekannten“ Methoden zu bleiben. Es scheint, als ob die Milbe ebenfalls aus den Varroabehanldungen lernt.

Varroa Kontrolle und Befall

Varroa Milben sind eine grosse Herausforderung für uns Imker. Wir helfen den Bienen sich gegen diese Milben zu behaupten.
– Drohnenschnitt
– Bannwaben Vefahren
– Ameisensäure Behandlung
– Oxalsäure Behandlung

Dabei ist die Hygiene sehr wichtig.

Honigertrag 2019

Wie bereits vermutet ist auch die Sommerhonig Ernte tiefer als im Vorjahr ausgefallen. Viele fragen uns warum.

Dazu gibt es mehrere Gründe. Die Frühlingsernte was tief, weil die Bienen den Honig fast vollständig selber benötigten. Wie kam es dazu? Der früh startende Frühling hat die Flora schon im Februar / März zur vollen Blüte getrieben. Danach gab es nochmals einen langen Wintereinbruch. Die Bienen blieben im Stock und nutzen die bereits eingetragene Ernte als Notvorrat. Nachdem der Winter sich wieder zurück gezogen hatte, war die grosse Blütenpracht vorbeit und das Nahrungsangebot gering. Somit wurde die Frühlingsernte von den Bienen grossteils selber benötigt.

Durch die Umstellung auf das Bannwabenverfahren waren die Völker im Sommer kleiner als im Vorjahr. Weniger Personal – weniger Ertrag, eine einfache „Milchbüechlirechnung“. Hinzu kommt, dass im Vorjahr die Sommerhonigernte eher hoch war. Honigtau gibt es nicht jedes Jahr gleichviel. In der Regel folgt auf ein starkes Jahr ein schlechteres.

Das ist die Natur, einmal reich beschert einmal mager gehalten. Wir können unseren Paten Ihren Honiganteil übergeben. Grossaufträge zum Weihnachtsgeschäft müssen wir in diesem Jahr leider ablehnen.

goldgelber Honig

Königin zeichnen im Bienenhaus

Um die Königin in einem Volk schneller zu erkennen markieren wir sie mit einem farbigen Punkt. Jedes Jahr hat eine andere Farbe, diese ist europaweit gleich. Somit erkennt man das Alter der Regentin. In diesem Jahr ist es grün.
Köbi erklärt dies in seinem Youtube Video. Viel Spass

Weitere informative Videos sind immer wieder auf Youtube zu finden.
Bienenzwirbel

Königinnenzucht

Ein wichtiges Standbein unserer Imkerei ist die Königinnenzucht. Dadurch versuchen wir sicherzustellen, dass wir erfolgreiche Mütter unserer Völker haben und uns nie die Regentinnen ausgehen.
Was sind unsere Zuchtziele?

  • Wabentreue, die Bienen bleiben auf den Waben und schützten die Brut und Futter und lassen sich vor ihrem vorhaben kaum stören.
  • Sanftmut, die Bienen sind nicht aggressiv, das Arbeiten mit ihnen mach Freude, gleichzeitig können Sie sich gemeinsam und erfolgreich gegen Feinde zur Wehr setzten.
  • Sauberkeit und Varroaresistenz, Bienen bauen schöne Brutnester, räumen möglichst viele Varroa selber aus dem Stock und halten ihre Nester sauber. Sauberkeit ist überlebenswichtig für ein Bienenvolk.
  • Honigertrag natürlich auch, das gehört dazu, nicht nur als Lohn für unseren Aufwand, sondern um Überlebens fähige Völker zu halten.

Bei der Königinnenzucht liegt Erfolg und Misserfolg sehr nahe beieinander. So darf das ein bis zweitägige Mädli nicht verletzt werden. Die Bienen müssen die Larven in Königinnenzellen einbetten. Die Bienen müssen die Königinnenbrut mit genügend Gelee Royal füttern. Das Wetter muss passen. Danach dürfen die Königinzelle bei einem Transport nicht geschüttelt werden, da die Möglichkeit besteht den Futteranschluss zu verlieren und dadurch zu Grunde geht. Die Gefahr besteht ab dem 10-15 Tag vorher und nachher besteht die Gefahr kaum. Zudem sollten die schlüpfenden Königinnen beim Transport in Apideakästchen vorsichtig erfolgen. Die Königinnen schlüpfen im Apideakästchen wo sie von den Bienen hoffnungsvoll erwartet wird. Zugleich wird die Königin umsorgt und beschützt, manchmal kann man sogar das Quaken der Königin hören. Sie signalisiert dem Bienenvolk ihren Machtanspruch, wenn dieser bestätigt wird, vom Bienenvolk und sich das Bienenvolk einig ist, dann werden alle später schlüpfende Königin aufgebissen und abgestochen. Nach dem Motto: („es kann nur einen geben“) darum sind die Königinnen im Schlupfkäfig ohne Bienen geschützt das meine Arbeit nicht vergebens war. Wenn einmal eine frühzeitig schlüpft. Wenn sie erfolgreiche Hochzeitsflüge hatten und wohlbehalten zurück sind, können sie ein neues Volk aufbauen oder einem bestehenden Volk zugesetzt werden. Das ist jedoch nicht selbstverständlich, Wetter, Vögel und viele weitere Ereignisse spielen mit. Ein neues Volk kann unter Umständen auch eine neu zugesetzte Königin abstechen, weil sich das Bienenvolk nicht einig wurde, über die neue Regentin. Sabotage von einzelnen Bienen wie in der Politik zu vergleichen.
Schlussendlich kann es sein, dass von 24 umgeweiselten Maden lediglich eine Handvoll Königinnen ins nächste Jahr kommen. Bei sorgfältiger Arbeit steigt die Erfolgsquote bis zu 50% und mehr. Jedes Mal ist und bleibt es spannend.

Darum sind die erfolgreichen Königinnen so viel wert für uns und darum werden diese dann gezeichnet, denn im Bienenvolk hat es im April -August 60`000 Bienen und mehr. Da wird es schwierig die Königin schnell zu Orten.