Goldwespe – Chrysis ignita

Heute konnte ich in den Nisthilfen für unsere Mauerbienen eine besondere Entdeckung machen.
Die Gemeine Goldwespe auch Feuerwespe genannt gehört in die Familie der Goldwespen und misst 4 – 13 mm. Sie fliegen von April bis September und kommen in Europa und Westasien vor. Sie leben parasitisch von Mauer- und Pelzbienen. Die Weibcheln legen ihre Eier in die Nester von Mauerbienen oder Lehmwespen. Die junge Larve frisst als erstes das Ei oder die schon geschlüpfte Larve ihres Wirtes. Danach macht sie sich über die Nahrungsvorräte her. So gesättigt verpuppt sie sich bis sie später als „Imago“ aus dem Totholz ausschlüpft.
Meine Freude an diesem Insekt hat nach dieser Recherche über Google einen kleinen Dämpfer bekommen. Trotzdem teile ich diese schönen Bildern gerne mit euch.

Bienenwagen

Das ist der neue Plan vom Bienenwagen. Es werden darin maximal 20 Bienenvölker einziehen. Daneben hat es jedoch sehr viel Platz und Stauraum um mit Freude zu imkern. Die Produktion beim Niederberger in Dallenwil ist gestartet.
In ca. einem Monat wird er geliefert und steht dann für den Innenausbau bereit. Geplant ist, dass am Patenapéro eine erste Führung darin gemacht werden kann.
Wir freuen uns darauf.

Schaukasten im Garten

Immer wieder zeigt es sich, wie wertvoll die beiden Schaukästen im Garten sind. Sie geben uns Aufschluss über den aktuellen Zustand der Bienen. Daraus ziehen wir Schlüsse auf unsere anderen Standorte. Hier können wir über das ganze Jahr fast täglich kurz einen Blick hineinwerfen. Dabei zeigen uns die Bienen sehr viel aus ihrem Jahreszyklus. Deshalb entwickeln wir uns mit Hilfe der Bienen immer weiter und lernen viel von ihnen. Zwischendurch ist auch eine grössere Kontrolle nötig. Dazu wird das Volk geöffnet.

Gerade jetzt, in der HomeOffice Zeit, steht Sandra jeden Mittag kurz zu den Bienen und beobachtet fasziniert ihr Treiben.

Frühlingskontrolle im Garten

Sobald es richtig warm ist, machen wir die erste Kontrolle der Bienen. Dies zeigt uns ihr aktueller Zustand in Sachen Volksstärke oder Futtervorrat . Dies ist sehr wichtig für die Entscheidung ob Massnahmen wie Fütterung oder sonstiges nötig sind.

Die Bienenköniginnen aus der Zucht 2019 stehen im Garten. Um die kleinen Bienenvölker in den Apideaboxen vor Frost zu schützen hat Köbi Sagexboxen umfunktioniert. Darin entsteht für die Reserveköniginnen mit ihrem Bienenstaat ein ideales Klima. Da können auch ein paar Frosttage über längere Zeit keinen Schaden machen.

Diese Königinnen benötigen eine besondere Pflege, damit sie im kleinen Volk gut über den Winter kommen. Nur die starken Königinnen haben eine Existensberechtigung, das regelt die Natur von alleine. Die Königinnen verfügen danach über sehr gute Eigenschaften und sind bereit für die Ablegerbildung im Frühling.

Wetterkapriolen

Wir werden immer wieder gefragt, ob das schlechte Wetter den Bienen schadet.

Ja dieses Wetter kann den Bienen massive schaden, ja sogar der Hungertod kann bei Völkern eintreten. Da ist der sogenannte Imker (der Bienenhalter schuld), da dieser die Bienen vegetieren lässt und nicht nach den Bienen schaut „ ob diese ein Bedürfnis haben“. Darum ist es sehr wichtig, den Futtervorrat (Honig) zu prüfen. Bei unserem Bienenstand gilt das eigentlich nicht. Da ich nur starke vitale Bienenvölker betreue und Pflege. Darum haben unsere Bienen einen guten Vorrat anlegen. Dieser hilft ihnen jetzt über die kalten Tage

Zudem ist grundsätzlich die Natur so eingerichtet, dass die vitale Bienenvölker auch mit Ausnahmesituationen umgehen können. Es werden dann die Bienenvölker auf natürlicher Art selektioniert. Die Natur mach dann das, was der Imker schon längst machen sollte. Zu schwache Völker sind sehr anfällig auf Krankheiten oder für den Imker im glück, wenn diese nur verhungern!

Für die Existenz Berechtigte Bienenvölker bedeutet dies, dass sie den (Honig), welches sie in den ersten warmen Frühlingstagen eingetragen haben, selber brauchen. Die Königinnen reduzieren oder stoppt die Eilage, auch die Drohnenbrut muss darunter leiden. Somit wird es weniger Bienen wie auch weniger Honig geben dieses Jahr. Alles in allem ist es eigentlich nur für den Imker ein „Problem“. Sehr viel wichtiger ist, wichtiger als der Honig, das die Bienen gesund bleiben und gut vom Imker betreut werden.

Die Ableger und Schwärme, die haben es nochmals viel schwieriger!

Regenbogen über dem Reusstal

Bienentankstelle

Manchmal kommt es vor, dass ein paar Bienen zu schwach für den Heimweg sind. Dann bekommen sie von Köbi etwas Zuckerwasser, so dass sie energiegeladen weiterfliegen können. Spannend wie sie dieses mit dem Rüssel aufnehmen.

… und ab nach Hause.

reger Betrieb

Die sonnigen Februartage haben den Bienen gut getan. Sie nutzen die Wärme und sammeln fleissig Pollen aus den Weiden, Hasle und ersten Frühlingsblüher in der Umgebung.

Völker Fusion

In jedem Volk hat es eine Königin. Schlüpft eine zweite, fliegt die Stockkönigin aus (schwärmt) oder bekämpft die neue Königin.
Nicht so beim Volk Nr. 1 in Merenschwand. Hier hat Köbi ein vermeintlich weiselloses (Volk ohne Königin) Apideakästchen (Zuchtbox) in ein anderes Volk gegeben. Nichtsahnend, dass sich die Königin einfach gut versteckt hat, hat er die beiden Völker fusioniert. Mit dem Ergebnis, dass nun zwei Königinnen im selben Volk sind. Die gehen sich nun spannenderweise friedlich aus dem Weg und lassen einander am Leben. Wir sind gespannt, wie es weitergeht

Bienen beim Kuscheln im Winter

Die Bienen sitzen auf der Brutwabe. Ein Blick unten durch und man sieht, dass sie aneinander schön warm geben. So hat jede Biene eine Überlebenschance. Damit sie im Frühjahr wieder für das Bienenvolk und den gemeinsamen Start ins 2019 arbeiten kann.