Gästebuch

Wir bekommen so oft sehr schöne Feedbacks. Gerne teilen wir diese in unserem Gästebuch mit euch. Gefällt dir was du liest und siehst? Schreib uns doch ins Gästebuch.

Etwas Farbe gefällig?

Ein paar freie Tage eignen sich wunderbar um am Projekt Bienenwagen weiter zu arbeiten. Während der Wagenbau extern vorankomt, bereiten wir zu Hause die „Details“ vor. Anflug-Nischen für die Bienen streichen.

Goldwespe – Chrysis ignita

Heute konnte ich in den Nisthilfen für unsere Mauerbienen eine besondere Entdeckung machen.
Die Gemeine Goldwespe auch Feuerwespe genannt gehört in die Familie der Goldwespen und misst 4 – 13 mm. Sie fliegen von April bis September und kommen in Europa und Westasien vor. Sie leben parasitisch von Mauer- und Pelzbienen. Die Weibcheln legen ihre Eier in die Nester von Mauerbienen oder Lehmwespen. Die junge Larve frisst als erstes das Ei oder die schon geschlüpfte Larve ihres Wirtes. Danach macht sie sich über die Nahrungsvorräte her. So gesättigt verpuppt sie sich bis sie später als „Imago“ aus dem Totholz ausschlüpft.
Meine Freude an diesem Insekt hat nach dieser Recherche über Google einen kleinen Dämpfer bekommen. Trotzdem teile ich diese schönen Bildern gerne mit euch.

Bücherskorpion

Die Bücherskorpione in Mühlau scheinen unseren Blog zu lesen. Kaum berichten wir von ihnen zeigen sie sich auf unserem Bienenstand. Köbi und Veit haben sich nachts auf die „Lauer“ gelegt und dabei ein paar schöne Bilder von Bücherskorpionen gemacht. Sie helfen uns und den Bienen bei der Varroabekämpfung.

Holzbiene – Xylocopa valga

Fast täglich besucht uns gegen Mittag eine grosse schwarze Biene mit bläulich schimmernden Flügeln. Wir sind fasziniert und stellen euch die Holzbiene vor:

Die Xylocopa valga und Xylocopa violacea sind Holzbienenarten die in Europa vorkommen. Bei uns in der Schweiz trifft man vor allen die Xylocopa valga an. Sie ist durch die bläulich schimmernden Flügel gut zu erkennen. Diese Wildbienenart wird ca. 22 – 28 mm gross und ist schwarz behaart. Sie sind von April bis September anzutreffen. Sie nagen ihre Nester in Totholz und legen eine Generation pro Jahr. Die Brutzellen werden durch Zwischenwände aus mit Speichel verklebten Holzspänen getrennt. Sie legen brotlaibförmigen Larvenproviant der Länge nach in die Zellen und verschliessen die parallel verlaufenden Gänge mit Holzspänen. Die Gänge können sowohl horizontal wie auch vertikal verlaufen. Die Entwicklung vom Ei bis zur schlupfreifen Biene dauert 6 – 8 Wochen.

Sie tragen den gesammelten Pollen in einem Kropf und an Haarbüscheln an den Hinterbeinen ins Nest. Sie bevorzugen Schmetterlingsblütler und Lippenblütler. Bei uns im Garten ist sie vor allem an den Löwenmäulchen und macht ab und zu einen Ausflug in den Mohn.

Im Spätsommer erscheinen beide Geschlechter und überwintern oft in Erdlöchern. Manchmal sind mehrere Tiere über dem Winter im selben Versteck .

Quelle: Bienen Mitteleuropas
Details zum Buch sind unter den Quellenangaben zu finden.

Patenbesuche

Bereits eine Woche ist es her als unsere Bienen von ihren neuen Paten besuch bekommen haben. Ganz Corona Konform in kleinen Gruppen haben die neuen Götti und Gotten gleich selber Hand angelegt und dabei viel Spass gehabt. Hier lassen wir einfach mal Bilder sprechen.

Aristau – so schnell geht es

Erst noch haben wir den Bienenstand übernommen und mal vorsichtig geplant nächstes Jahr damit anzufangen. Aber irgendwie geht das nicht so mit den „langfristigen Plänen“. Kaum ein paar Minuten freie Zeit schnappt sich Köbi ein Inverter Generator, den Hochdruckreiniger, eine Leiter und geht damit nach Aristau.

Nicht viel später packen auch Madlen und Thuri Eimer und Lappen und machen sich an die Innenreinigung. Nun wird es nicht lange dauern, bis die ersten Bienen einziehen können.

Schlüpfen

Ingo Arndt hat ein wunderschönes Bild in seinem Buch. Es zeigt zwei Arbeiterinnen beim Schlüpfen. Sie haben noch eine Haube auf dem Kopf. Das ist ein Rest ihrer Schutzhülle, die sie umgibt. Schlupfbereite Bienen nagen sich von innen auf die Welt. Von aussen helfen ihre Schwestern den Deckel ihrer Geburtstätte zu entfernen.

Quelle: Honigbienen – Geheimnisvolle Waldbewohner

Himbeeren und Brombeeren

Die Himbeer- und Brombeerblüten sind unscheinbar, doch eine wichtige Trachtpflanze für die Bienen.
Himbeeren, Rubus idaeus, bringen vom Mai bis Anfang Juli einen Nektarwert von 4 und einen Pollenwert von 3. Der Zuckergehalt vom Nektar liegt zwischen 21 und 70%, aus einer Hektare Himbeeren würde es 40 – 120 Kilo Honig geben.
Brombeeren, Rubus fruticosus oder Rubus caesius, bringen sogar bis Anfang August einen Nektarwert von 3 und den gleichen Pollenwert. Hier liegt der Zuckergehalt im Nektar bei 49% und der Ertrag auf eine Hektrare wäre 15 – 26 Kilo.
Diese breite Spanne von Ertrag und Zuckergehalt liegt unter anderem am Standort aber auch an unterschiedlichen Autoren/Auswertungen.
Wilde Himbeeren oder Brombeeren, Gestrüppe am Waldrand, sind also eine sehr wichtige Nahrungsquelle für die Bienen im Sommer. Das die Beeren auch uns eine Freude bereiten ist dabei schon fast Nebensache.

Trachtwertquelle: Bienenweide Günter Pritsch

Schweizerkästen Magazin

Die ersten Ableger stehen auf dem neuen Beutebock. Schweizerkästen Magazin. Eine gute Alternative zum Schweizerkasten im Bienenhaus. Die Brut- und Honigwaben haben die gleiche Grösse.

Mauerbienen – Osmia

Es gibt alleine in der Schweiz 57 Mauerbienenarten. Mauerbienen sind zwischen 4-15 mm lang, Einzelne Bienenarten sind von Laien kaum zu erkennen. Selbst Experten können gewisse Arten nur nach einer Analyse toter Bienen bestimmen.
So etwas möchten wir auf keinen Fall machen. Uns reicht es, wenn wir wissen, dass die meisten Solitärbienen, die in Hohlräumen brüten, zu den Osmia – Mauerbienen gehören.
Einfache Holzscheiben an der Wetter abgewandten Seite an Hauswänden aufhängen und mit Löcher von 4-8mm bebohren. Oft dauert es nicht lange und die ersten Bienen ziehen ein.

Diese Wildbienenarten fliegen vom März bis im September. Sie legen in der Regel eine Generation pro Jahr. Die Nistweisen sind vielfältig. Meistens nutzen sie bereits vorhandene Hohlräume wie Käferfrassgänge in Totholz, hohle Pflanzenstängel, Fels-, Mauer- und Erdspalten, unter Steinen oder in Schneckengehäusen. Mindestens acht mitteleuropäische Arten sind fähig selber Gänge in Totholz, Rinde oder im Mark von Stängeln anzulegen. Viele Mauerbienen bauen Zellzwischenräume, Nestverschlüsse oder ganze Zellen mit Hilfe von Speichel aus zerkautem Blattmaterial, Harz oder mit Steinchen vermischte Erde. Diese Bienenart legt die Verproviantierung direkt zur Larve.
Die Art Osmia aurlenta nisten in Schneckenhäuser.

Quelle: Bienen Mitteleuropas
Details zum Buch sind unter den Quellenangaben zu finden.

Beutebock

Nein, dass hat nichts mit einem männlichen Beute zu tun. 🙂
Köbi stellt auf YouTub eine einfache Möglichkeit vor Bienenkästen oder eben Beuten aufzustellen. Bienen sind kein Abfall und gehören deshalb nicht direkt auf den Boden gestellt. Das ist sein Credo. Schau selber hinein.

Wie lange noch?

Es scheint, als würden sie demnächst ausfliegen. Die Kohlmeisen in unserem Garten. Alle sechs sind gross und kräftig mit prächtigem Gefieder..

langsam wirds eng

der Unterbau

Zum Projekt „neuer Bienenwagen“ haben wir ein Foto bekommen.
Der Unterbau ist fertig.

nächtlicher Besucher

Am Kompost ist ein Loch. Dieses ist immer wieder aufgegraben. Gespannt stellen wir eine Fotofalle auf und entdecken dabei unseren nächtlichen Besucher.